Das Wort, in dem der Haken steckt: Standard
Die Rentenversicherung nennt einen Menschen mit 45 Beitragsjahren zum Durchschnittsverdienst den Standardrentner. Standard klingt nach normal, nach dem, was am Ende eben herauskommt. In dem Wort steckt aber eine hohe Hürde: 45 Jahre durchgehend versichert, und in jedem dieser Jahre der Durchschnittsverdienst. Studium, Teilzeit, ein Jahr Pause, ein paar Jahre unter dem Schnitt, jedes davon kostet dich am Ende Rente. Deshalb gehen wir das in Ruhe durch: erst, was das Fundament dir überhaupt bringt, dann, was wirklich ausgezahlt wird, und danach die Wege, wie du selbst weiterbaust, ohne dass dir jemand etwas verkauft.
Schritt 1: Das Fundament einordnen
Von deinem Bruttogehalt gehen 9,3 Prozent in die gesetzliche Rentenversicherung. Denselben Satz legt dein Arbeitgeber noch einmal drauf, zusammen 18,6 Prozent. Dieser Anteil ist bei allen gleich, ob du 2.000 Euro verdienst oder 5.000. Das Geld geht sofort weiter und landet bei denen, die heute schon Rente bekommen. Deine Rente zahlen später die, die dann arbeiten. Das Prinzip heißt Umlageverfahren, und es trägt genau so lange gut, wie genug Menschen einzahlen.
Was du für deine Beiträge zurückbekommst, sind Punkte. Der Maßstab dafür ist, was alle Versicherten im Schnitt verdienen. Für 2026 sind das 51.944 Euro brutto im Jahr, also rund 4.300 Euro im Monat. Dieser Schnitt ist ein Mittelwert über alle Versicherten, die hohen Gehälter ziehen ihn nach oben. Wundere dich also nicht, wenn er über dem liegt, was du aus deinem Umfeld kennst. Verdienst du genau den Durchschnitt, bekommst du für dieses Jahr einen ganzen Punkt, bei der Hälfte einen halben, beim Doppelten zwei. Entgeltpunkte heißen die im Amtsdeutsch.
Ein Punkt bringt dir aktuell 42,52 Euro Rente im Monat, ab Rentenbeginn bis zum Ende. Und diesen einen Punkt bekommst du für ein Jahr Vollzeit zum Durchschnittsverdienst. Die Formel für deine spätere Rente ist damit kurz: Punkte mal Rentenwert.
45 Jahre, jedes Jahr Durchschnittsverdienst, macht 45 Punkte mal 42,52 Euro, also 1.913,40 Euro brutto im Monat. Davon gehen noch Kranken- und Pflegeversicherung ab, die zahlst du als Rentner weiter, grob 11 bis 12 Prozent. Bleiben rund 1.700 Euro, und zwar bevor die Einkommensteuer abgeht. Das ist eine Modellrechnung, kein Versprechen und keine persönliche Prognose. Sie gilt für jemanden, der 45 Jahre am Stück durchzieht und dabei jedes Jahr genau den Durchschnitt trifft.
Schritt 2: Was wirklich ausgezahlt wird
Wie viele Menschen schaffen diese 45 Jahre überhaupt? Die Rentenversicherung veröffentlicht die Antwort selbst. Männer kommen im Schnitt auf rund 42 Versicherungsjahre, Frauen auf rund 33. Die 45 Jahre aus dem Modell erreicht im Schnitt also keine der beiden Gruppen.
Und die Rentenversicherung veröffentlicht auch, was am Ende wirklich überwiesen wird. In ihrer Statistik fasst sie dafür alle zusammen, die mindestens 35 Versicherungsjahre hinter sich haben, also Menschen mit einem langen Arbeitsleben. Diese Gruppe bekam Ende 2024 im Schnitt rund 1.692 Euro brutto im Monat, quer über alle Verdienste. Das ist keine Rechnung, das ist das, was tatsächlich auf dem Konto ankam, und es liegt unter den 1.913 Euro aus dem Modellfall.
Dafür muss im Lebenslauf gar nichts schiefgehen. Wer studiert und mit 25 angefangen hat, dem bleiben bis 67 nur noch 42 Jahre. Die Studienzeit zählt für die Wartezeit mit, Rentenpunkte bringt sie keine. Bei Kindererziehung ist es anders, da bekommst du bis zu drei Jahre gutgeschrieben, mit ungefähr einem Punkt pro Jahr. Dazu kommen die Brüche, die niemand plant: Wenn die Firma dichtmacht, zahlt die Arbeitsagentur beim Arbeitslosengeld weiter in deine Rente ein, allerdings nur aus 80 Prozent deines vorherigen Verdienstes. Rutschst du ins Bürgergeld, zahlt seit 2011 niemand mehr ein, die Zeit zählt dann für die Wartezeit, erhöht deine Rente aber nicht mehr.
Deine Punkte für ein Jahr rechnest du so: Jahresbrutto geteilt durch 51.944 Euro. Bei 36.000 Euro im Jahr sind das rund 0,7 Punkte. Über 40 Beitragsjahre gerechnet kommst du damit auf rund 1.180 Euro Rente brutto im Monat. Das ist eine Modellrechnung mit angenommenen 36.000 Euro Jahresbrutto und 40 Beitragsjahren, brutto also vor Kranken- und Pflegeversicherung und vor Steuer, ohne Kindererziehung oder Lücken, Rentenwert Stand 1. Juli 2026. Gerechnet ist in heutigen Werten: Die Rechnung unterstellt, dass dein Gehalt über die vierzig Jahre so mitwächst wie der Durchschnittsverdienst aller Versicherten. Bleibt dein Gehalt nominal stehen, fällst du gegenüber dem Durchschnitt zurück und kommst am Ende niedriger heraus.
Warum das Problem größer wird
Deine Rente zahlen später die, die dann arbeiten. Genau die werden weniger. 2025 kamen in Deutschland 654.241 Kinder zur Welt, so wenige wie seit 1946 nicht mehr. Schon heute kommen auf 100 Menschen im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 65 fast 40 Menschen ab 65, die mitgetragen werden. Wenn weniger Junge nachrücken, müssen weniger Einzahler die Rente von mehr Älteren stemmen.
Das läuft längst. Wer heute jung ist, arbeitet länger als frühere Generationen, das reguläre Renteneintrittsalter ist von 65 auf 67 gestiegen. Und gemessen an den Löhnen gibt die Politik einen langsamen Rückgang vor: Das Sicherungsniveau vor Steuern ist bis 2031 gesetzlich bei 48 Prozent gesichert, danach sinkt es bis 2039 auf 46,3 Prozent. Dieser Rückgang verläuft langsam und bleibt gesetzlich gedeckelt. Er erklärt aber, warum du dich auf das Fundament allein nicht verlassen willst.
Schritt 3: Deine Wege, selbst vorzusorgen
Die gesetzliche Rente ist ein Fundament, kein ganzes Haus. Den Rest baust du selbst dazu, und je früher du anfängst, desto länger arbeitet die Zeit für dich. Dafür gibt es mehrere Wege, hier sind die wichtigsten, jeder mit seinem Vorteil und seinem Haken. Nur einer davon fließt in die gesetzliche Rente selbst, die anderen kommen obendrauf und werden nicht angerechnet.
Weg 1: Betriebliche Altersvorsorge über den Arbeitgeber
Du wandelst einen Teil deines Bruttogehalts um. Weil dein Arbeitgeber dabei Sozialabgaben spart, legt er 15 Prozent drauf, sofern kein Tarifvertrag etwas anderes regelt (Paragraf 1a Betriebsrentengesetz). Der Haken: Dieses Geld fehlt bei deiner gesetzlichen Rente, die wird also kleiner. Wer 100 Euro im Monat über 40 Jahre umwandelt, bekommt am Ende rund 40 Euro weniger gesetzliche Rente im Monat. Diese Rechnung gilt, solange dein Einkommen unter der Beitragsbemessungsgrenze liegt, 2026 sind das 101.400 Euro im Jahr. Verdienst du darüber, zahlst du ohnehin schon den Höchstbeitrag zur Rentenversicherung, dann senkt die Entgeltumwandlung deine gesetzliche Rente nicht. Gerechnet ist außerdem in heutigen Werten, die Rechnung unterstellt also, dass der umgewandelte Betrag über die Jahre mitwächst. Und im Alter zahlst du auf die Betriebsrente Kranken- und Pflegebeiträge. Wie gut und wie günstig der Vertrag ist, hängt stark davon ab, was dein Arbeitgeber anbietet. Am meisten bringt dieser Weg, wenn dein Arbeitgeber über die 15 Prozent hinaus etwas drauflegt.
Weg 2: Selbst anlegen, Monat für Monat
Du legst über viele Jahre eigenständig an. Der Vorteil ist die Freiheit: Du bleibst flexibel, kommst an dein Geld und entscheidest selbst, und es zählt komplett obendrauf. Der Preis dafür: Es gibt keine Garantie, der Wert schwankt, und niemand nimmt dir die Entscheidungen ab. Ein Weg für einen langen Atem und für alle, die Schwankungen aushalten. Wie sich kleine Beträge über die Jahre entwickeln, kannst du im Sparplan-Rechner unten selbst durchspielen.
Weg 3: Private Rentenversicherung
Du zahlst aus deinem Netto ein und bekommst später eine Rente, die bis zum Lebensende läuft, egal wie alt du wirst. Deine gesetzliche Rente senkt das nicht. Der Haken sind die Kosten: Abschluss, Vertrieb und Verwaltung fressen viel weg, und beweglich bist du kaum. Etwas für alle, denen die lebenslange Sicherheit wichtiger ist als Flexibilität.
Weg 4: Freiwillig mehr in die gesetzliche Rente
Es gibt den Weg, freiwillig mehr in die gesetzliche Rente einzuzahlen. Er ist der einzige dieser Wege, der die gesetzliche Rente selbst erhöht. Für die meisten Angestellten geht das nur eingeschränkt und wird erst ab 50 zum Thema.
Weg 5: Die eigene Immobilie
Wer sie abbezahlt hat, wohnt im Alter mietfrei, und die monatliche Tilgung ist eine Art Zwangssparen. Dafür steckt dann fast dein ganzes Geld in einem einzigen Ding, du kommst nicht schnell dran, und Kredit, Zinsen und Reparaturen tragen ihr eigenes Risiko.
Die Riester-Rente war einmal der große Wurf, staatlich gefördert, für alle gedacht. Für viele lief sie schlecht: hohe Kosten, magere Erträge, viel zu kompliziert. Das heißt für dich: Nur weil etwas gefördert wird und gut klingt, ist es noch lange nicht gut für deine Lage. Erst prüfen, dann unterschreiben. Welcher der fünf Wege zu dir passt, hängt von deinem Job, deinem Einkommen und davon ab, wie viel Schwankung du aushältst.
Dein erster Schritt, und der kostet nichts
Fünf Wege, dazu eine Warnung, das kann sich anfühlen, als müsstest du dich sofort entscheiden. Das musst du nicht. Für heute gibt es genau einen Schritt: Hol dir deinen eigenen Stand. Ab 27 schickt dir die Rentenversicherung jedes Jahr deine Renteninformation. Da steht schwarz auf weiß, was du bisher zusammenhast und worauf du bei deinem heutigen Gehalt zusteuerst. Such den Brief heraus oder richte dir die Digitale Rentenübersicht online ein.
Und eine Sache zur Betriebsrente: Sie ist der einzige dieser Wege, bei dem dein Arbeitgeber mitzahlt. Fast jeder fest Angestellte hat ein gesetzliches Recht, sie zu starten, mit dem Zuschuss obendrauf. Trotzdem nutzt am Ende nur rund die Hälfte dieses Recht, vielen hat es einfach nie jemand angeboten. Frag also in der Personalabteilung nach, wie das bei euch läuft. Womöglich liegt da Geld für dich, das du gerade liegen lässt.
Und um herauszufinden, was davon wirklich zu dir passt, gibt es eine Stelle, die dir nichts verkauft: die Verbraucherzentrale. Die Rentenversicherung berät dich kostenlos, aber nur zur gesetzlichen Rente. Bei der Verbraucherzentrale kostet eine Beratung je nach Bundesland zwischen etwa 45 und gut 300 Euro, mit kleinem Einkommen die Hälfte. Eine Sache noch, und die ist frisch: Ab 2027 gibt es das Altersvorsorgedepot, ein gefördertes Wertpapierdepot, auf das der Staat einen Anteil deiner Einzahlung drauflegt. Bei der einfachen Variante deckelt das Gesetz die Kosten auf einen Prozentpunkt im Jahr. Wer es anbietet und zu welchen Konditionen, steht erst zum Start fest. Die gesetzliche Rente bleibt dein Fundament. Ein Fundament allein ist aber noch kein Dach über dem Kopf. Der erste Stein dafür liegt heute in deiner Hand.
Deine nächsten Schritte
Sparplan-Rechner
Spiel durch, was aus kleinen monatlichen Beträgen über 20, 30 oder 40 Jahre werden kann.
Zum Rechner →Finanzielle-Freiheit-Rechner
Sieh, wie viel du zurücklegen müsstest, damit dein Vermögen später einen Teil des Einkommens trägt.
Zum Rechner →Deine Fragen, kurz beantwortet
Warum reicht die gesetzliche Rente nicht aus?
Die gesetzliche Rente ist als Fundament gedacht, nicht als vollständiger Ersatz für dein Gehalt. Ein Modellfall mit 45 Jahren durchgehend zum Durchschnittsverdienst käme auf rund 1.913 Euro brutto im Monat, nach Kranken- und Pflegeversicherung bleiben grob 1.700 Euro, davon geht die Steuer noch ab. Die meisten erreichen diese 45 Jahre nicht, und wer weniger verdient, sammelt weniger Punkte. Deshalb baust du auf dem Fundament selbst weiter.
Wie viel Rente bekomme ich später wirklich?
Das hängt an deinen Beitragsjahren und deinem Verdienst. Die Deutsche Rentenversicherung veröffentlicht, was tatsächlich überwiesen wird: Wer mindestens 35 Versicherungsjahre hinter sich hat, bekam Ende 2024 im Schnitt rund 1.692 Euro brutto im Monat, quer über alle Verdienste (DRV Rentenatlas 2025). Deine eigene Zahl steht in deiner Renteninformation, die dir die Rentenversicherung ab 27 jedes Jahr schickt.
Wie viele Rentenpunkte bekomme ich pro Jahr?
Du bekommst die Punkte im Verhältnis zum Durchschnittsverdienst aller Versicherten, 2026 sind das 51.944 Euro brutto im Jahr. Verdienst du genau den Durchschnitt, bekommst du für dieses Jahr einen ganzen Punkt, bei der Hälfte einen halben, beim Doppelten zwei. Ein Punkt bringt aktuell 42,52 Euro Rente im Monat (Stand 1. Juli 2026).
Was bringt die betriebliche Altersvorsorge?
Du wandelst einen Teil deines Bruttogehalts um, dein Arbeitgeber spart dabei Sozialabgaben und legt 15 Prozent drauf, sofern kein Tarifvertrag etwas anderes regelt (Paragraf 1a Betriebsrentengesetz). Der Haken: Die Umwandlung senkt deine spätere gesetzliche Rente, solange dein Gehalt unter der Beitragsbemessungsgrenze liegt, und im Alter zahlst du auf die Betriebsrente Kranken- und Pflegebeiträge. Am meisten bringt der Weg, wenn dein Arbeitgeber über die 15 Prozent hinaus etwas drauflegt.
Wer berät mich unabhängig zur Altersvorsorge?
Die Deutsche Rentenversicherung berät dich kostenlos, aber nur zur gesetzlichen Rente. Die Verbraucherzentrale berät unabhängig und verkauft dir nichts, eine Beratung kostet je nach Bundesland zwischen etwa 45 und gut 300 Euro, mit kleinem Einkommen die Hälfte. Für deinen aktuellen Stand richtest du dir die Digitale Rentenübersicht ein oder suchst deine Renteninformation heraus.
- Beitragssatz gesetzliche Rentenversicherung 18,6 Prozent, davon je 9,3 Prozent Arbeitnehmer und Arbeitgeber: Deutsche Rentenversicherung, Stand 2026
- Durchschnittsentgelt 2026: 51.944 Euro brutto im Jahr (vorläufiger Rechenstand der Deutschen Rentenversicherung), Mittelwert aller Versicherten
- Aktueller Rentenwert ab 1. Juli 2026: 42,52 Euro je Entgeltpunkt. Der Modellfall (45 Punkte mal 42,52 Euro = 1.913,40 Euro brutto) ist eine Modellrechnung, kein Versprechen und keine persönliche Prognose
- Abzüge von der Bruttorente (Kranken- und Pflegeversicherung der Rentner, zusammen grob 11 bis 12 Prozent): Deutsche Rentenversicherung, Stand 2026. Die Einkommensteuer auf die Rente ist hier nur qualitativ genannt
- Tatsächlich ausgezahlte Rente rund 1.692 Euro brutto im Monat: beobachteter Durchschnitt aller Rentenzahlungen an Personen mit mindestens 35 Versicherungsjahren, quer über alle Verdienste, Rentenbestand Ende 2024, Deutsche Rentenversicherung Rentenatlas 2025. Die Zahl sagt nichts über Punkte pro Jahr oder ein bestimmtes Gehalt aus
- Durchschnittliche Versicherungsjahre (Männer rund 42, Frauen rund 33): Deutsche Rentenversicherung
- Beispielrente rund 1.180 Euro brutto: Modellrechnung mit 36.000 Euro Jahresbrutto und 40 Beitragsjahren, ohne Kindererziehung oder Lücken, Rentenwert Stand 1. Juli 2026
- 654.241 Geburten 2025, niedrigster Stand seit 1946: Statistisches Bundesamt (Destatis), endgültige Ergebnisse Juli 2026. Die Zahl der Geburten und die Geburtenziffer je Frau sind zwei verschiedene Kennzahlen
- Auf 100 Menschen zwischen 20 und 65 kommen rund 39 Menschen ab 65: Statistisches Bundesamt (Destatis), Bevölkerungsstand, Stand 2024. Das ist eine Bevölkerungs-Kennzahl, keine Kennzahl der Beitragszahler
- Sicherungsniveau vor Steuern bis 2031 bei 48 Prozent gesichert, danach Rückgang bis 2039 auf 46,3 Prozent: Bundestags-Drucksache 21/3080
- Arbeitgeber-Zuschuss zur Entgeltumwandlung 15 Prozent (sofern kein Tarifvertrag abweicht): Paragraf 1a Betriebsrentengesetz. Nutzungsquote „rund die Hälfte": Bundesministerium für Arbeit und Soziales
- Beispiel „100 Euro umgewandelt, rund 40 Euro weniger gesetzliche Rente": eigene Ableitung aus zwei belegten Werten (Durchschnittsentgelt 51.944 Euro und Rentenwert 42,52 Euro), keine Zahl aus einer einzelnen Quelle. 1.200 Euro Jahresbeitrag geteilt durch 51.944 Euro ergeben 0,0231 Entgeltpunkte weniger pro Jahr, über 40 Jahre mal 42,52 Euro sind das rund 39 Euro. Gerechnet in heutigen Werten, die Rechnung unterstellt also, dass der umgewandelte Betrag über die 40 Jahre mitwächst wie Durchschnittsentgelt und Rentenwert. Beitragsbemessungsgrenze 2026: 101.400 Euro im Jahr
- Verbraucherzentrale-Beratung zur Altersvorsorge je Landesverband etwa 45 bis gut 300 Euro, 50 Prozent Ermäßigung bei kleinem Einkommen: Verbraucherzentralen, Stand 2026
- Altersvorsorgedepot ab 2027, Kostendeckel von einem Prozentpunkt im Jahr beim Standarddepot: Beschluss des Deutschen Bundestages vom 27. März 2026. Wer ein staatlich organisiertes Standarddepot anbietet, legt eine Rechtsverordnung fest, die noch aussteht
- Stand: 1. August 2026. Dieser Artikel ist Bildungscontent und keine individuelle Renten-, Steuer- oder Anlageberatung.